Rüsselsheimer Echo
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Herausgegeben wird die Zeitung von der „Echo Zeitungen GmbH“ des Medienhauses Südhessen. Gesellschafter sind die Brüder Horst Bach und Dr Hans-Peter Bach. Damit ist das Darmstädter Echo eine der letzten großen regionalen Tageszeitungen, die sich noch ausschließlich in der Hand einer Verlegerfamilie befinden. Die Zeitung ist daher wirtschaftlich wie politisch unabhängig. Auch die Mantelteile Politik, Wirtschaft, Sport und Feuilleton werden in Darmstadt hergestellt.

Zu den Echo-Zeitungen gehören auch das Rüsselsheimer Echo (seit 1956), das Groß-Gerauer Echo (1977, vormals „Heimat-Zeitung für den Kreis Groß-Gerau“), das Odenwälder Echo (seit 1986, ehemalige „Odenwälder Heimatzeitung“), das Starkenburger Echo (seit 1985, ehemals „Südhessische Post“) und das Ried Echo (seit 2004). Das Verbreitungsgebiet umfasst beinahe den gesamten südhessischen Raum. Die Auflage beträgt ca. 110.000 Zeitungen an Wochentagen und bis zu 125.000 am Samstag. Zum Medienhaus Südhessen gehören noch unter anderem der Internet-Dienstleister Echo-Online und der Zustelldienst „Maxi-Mail“.

Zu den regionalen Konkurrenten gehören mit ihren Regionalausgaben die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Frankfurter Rundschau und im Süden der Mannheimer Morgen.

Das war in der schwer zerstörten Stadt die erste publizistische Neugründung nach dem Krieg. Ihre erste Ausgabe erschien am 21. November 1945. Der politisch unbescholtene Schriftsteller Johann Sebastian Dang und der im Dritten Reich verfolgte Publizist Paul Rodemann hatten zuvor von der amerikanischen Verwaltung die Lizenz zur Herausgabe einer politisch unabhängigen Zeitung erhalten. Rodemann holt zum Aufbau den Druckereifachmann Max Bach als Betriebsleiter hinzu. 1947 wird Hans Reinowski dritter Lizenznehmer. Er baut in den nächsten Jahren die Redaktion als Herausgeber auf, Max Bach wird 1949 Gesellschafter, später Geschäftsführer des Verlags und der Druckerei.

1950 erwirbt das Darmstädter Echo ein altes Kasernengebäude an der Holzhofallee, das noch heute – nach vielen Umbauten – Sitz des Verlagshauses, der Druckerei und der Darmstädter Redaktionen ist. 1986 wurde das traditionsreiche, in finanzielle Schwierigkeiten geratene „Darmstädter Tagblatt“ mit der „Odenwälder Heimatzeitung“ gekauft. Am 30. September 1986 wird das Tagblatt wegen wirtschaftlicher Verluste eingestellt.

Im Jahr 2005 feiert das Darmstädter Echo sein sechzigjähriges Bestehen. Chefredakteur der Echo-Zeitung ist seit Juni 2005 Jörg Riebartsch. Stellvertretender Chefredakteur ist seit August 2007 Michael Horn.

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