| KAJUJA:Guter Start mit 15 Programmpunkten in die neue Session v.Marion Decker (DVPJ) | |
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Mit 15 Programmpunkten startete die KAJUJA mit Bekannten und weniger Bekannten,
aber auch mit prima Nachwuchs sechs Wochen vor der Beginn der "fünfte" Jahres-
zeit in die Schunkelsaision
Von Marion Decker
Köln- Gleich zu Beginn des KAJUJA-Vorstellabends hagelte es Buh-Rufe und Pfiffe für den
ersten Redner, der mit seinem Redeschwall versuchte, das Publikum zu beeindrucken.Im
Gegenteil: Christin Wirtz (Anwalt)provozierte den Unmut des Publikums mit seiner soge-
nannten "Litschrede",dass man ihn von der Bühne zerren wollte - den Ihrefelder Zigeuner
gelang es letztendlich dem Schrecken ein Ende zu setzten.
Was ist eine "Litschrede"?
Die so genannte "Litschrede" ist dazu ausgelegt, dass der Redner von der Bühne geholt wird.
Ein Vortrag, der seit 40 Jahren aus der Mode gekommen ist. Bleibt die Frage, ob sich diese
Tradition wieder beleben lässt?
Nach dieser "Schreckensrede" gelang der KAJUJA dann doch noch ein guter Einstieg in die neue
Schunkelsaison mit einem souveränen Präsidenten.Präsident Lukas Wachten,moderierte "Gekonnt und Sachkundig", auch ohne den erkrankten Michael Bierther.
Überzeugen konnten auch die Tanzgruppen, die aus Zeitgründen gleichzeitig auf die Bühne gebracht
wurden.Weniger Überzeugend ein Bauchredner und ein Zauberkünstler.Selbst die "Pänz vun Gereon",
die in den vergangen Jahren stets für Beifallsstürme sorgten,hatten Mühe mit ihrer wenig kindge-
rechten Schlagerparade, das Publikum von den Stühlen zu reissen.
Ganz anderes die Nachwuchs Bands - hier wurde musikalisch einiges geboten
Drei Bands bewiesen, dass sie dem neuen Sessionsmotto "Köln hat was zu beaten" voll gerecht wurden.
Da wären zunächst die Newcommer von "Cat Ballou" (Durchschnittsalter 2o Jahre), die auch beim Wettbe-
werb "Köln rockt" am 9.Oktober 2010 im Blue Shell im Halbfinale stehen.
"Cat Ballou", das sind: Domenik Schönenborn, Oliver Niesen,Michael Kraus und Kevin Witter - deren Väter
seit 35-Jahren zu den Labbese gehören, standen erstmals auf einer Karnevalsbühne und begeisterten mit
ihren frischen Rock- und Reggae-Rhythmen und unterhaltsamen Texten wie beispielsweise: "Mer fiere mit
Pauken un Trompeten und stehen sonntags auf zum Beten", das Publikum.Junge Musiker,die sich in der Szene
mit Sicherheit etablieren werden.
Gut gelungen auch die Darbietungen von Loss mer fiere (LMF). Sie präsentierten gleich einen Ohrwurm
"Ich han Kopp-Ping vom Shopping".
Fotos:(c)M.Decker
Dominik Schönenborn (Cat Ballou) mit Marion,
Pänz vun Gereon und Tanzgruppen
Logo:KAJUJA
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