
Berlin - Horst Schlämmer kann Kanzler: Komiker Hape Kerkeling hat als Kanzlerkandidat die heiße Phase des Wahlkampfes zur Bundestagswahl eingeleitet.
In Berlin gab er eine nicht ganz ernst zu nehmende Pressekonferenz - sogar der Nachrichten-Sender n-TV berichtete live.
"Ich habe höhere Ambitionen, ich will Bundeskanzler werden", sagte Schlämmer, bislang stellvertretender Chefredakteur des "Grevenbroicher Tagblatts", in Berlin. Seine Horst Schlämmer Partei (HSP) › stehe für "Gerechtigkeit insgesamt".
Der Einzug in den Bundestag steht für Schlämmer fest: "37 plus - wir sind drin!" Angesprochen auf seinen Gesundheitszustand sagte Schlämmer: "Länger als vier Jahre halte ich das nicht durch."
Als Wunschpartner für eine Koalition nannte er die Grünen, weil das Programm seiner Partei den "ökologischen Aspekt vergessen" habe und die Farbkombination Grün-Ocker gut aussehe. Die Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth brachte er als potenzielle Außenministerin ins Gespräch.
Die HSP tritt in ihrem Wahlprogramm unter anderem für den kostenlosen Besuch auf der Sonnenbank und beim Schönheitschirurgen, die Auflösung der Verkehrssünderdatei in Flensburg und die Absenkung des Wahlalters auf zwölf Jahre ein.
Zudem erwägt die Partei den Umzug der Bundeshauptstadt in Schlämmers Heimatort Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss), denn "ich schlafe gern zu Hause".
Quelle: EXPRESS
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