Enke, Sneijder, Van der Vaart -   Wen holt Bayern?
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Enke, Sneijder, Van der Vaart -  Wen holt Bayern?

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Der Fehlstart in die Bundesliga setzt den FC Bayern schon früh in der Saison unter Druck. Vor allem die bisher nicht einschlagenden Neuzugänge sorgen für Unzufriedenheit. Deswegen plant der FCB noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen - und prompt kursieren viele Namen und Gerüchte in München.
Noch läuft das erste Transferfenster der noch jungen Saison. Bis Montagnacht, 23:59 Uhr, haben die Klubs Zeit, ihren Kader aufzurüsten und sich von unliebsamem Spieler-Balast zu trennen. Auch beim FC Bayern denkt man plötzlich wieder über Transfers nach. Uli Hoeneß wollte in der "SZ" Neueinkäufe "nicht ausschließen". Zumal der Druck von der Basis wächst. Die Bayern-Fans machten mit einem offenen Protesschreiben ihrem Frust Luft, werfen dem Vorstand "inkompetentes Handeln" vor und fordern die Verpflichtung der Kreativ-Kicker Rafael van der Vaart und Wesley Sneijder, die bei Real Madrid aufs Abstellgleis geraten sind. Aber der Reihe nach.

Robert Enke: Der Keeper von Hannover 96 wurde vom Ex-Bayern-Kapitän Stefan Effenberg ins Spiel gebracht. Nach Ansicht "Effes" ist Michael Rensing nicht mehr als eine Verlegenheitslösung im Bayern-Tor. Effenberg fordert einen "Weltklasse-Keeper" - und nannte Tim Wiese oder eben Nationaltorhüter Robert Enke als Alternativen. Doch der winkt in der "tz" ab. "Ich habe die letzten zwei, drei Tage überhaupt keine Zeitungen gelesen. Ich bin nicht auf dem Laufenden, sagt der Nationaltorwart, konfrontiert mit den Effenberg-Aussagen. Einen möglichen Wechsel zum deutschen Rekordmeister noch in dieser Transferperiode hält Enke für unrealistisch. "Es gab noch nie Kontakt zu den Bayern, auch nicht in den letzten Tagen. Aus meiner Sicht ist es sehr sehr unrealistisch, dass sich bis 31. August noch etwas tut. Es gab nichts und ich gehe auch nicht davon aus, dass etwas passieren wird", so der 32-Jährige.

Rafael van der Vaart: Der Niederländer steht bei den Bayern-Fans offenbar hoch im Kurs. Nachdem bekannt wurde, dass "VdV" in Madrid keine Zukunft hat und vom Real-Präsidium sogar aufgefordert wurde, sich einen neuen Klub zu suchen, richtete sich der Blick der Anhänger auf den -jährigen Spielmacher. Grund: Bayern-Star Franck Ribéry will sich nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, die Position hinter den Spitzen einzunehmen, auch wenn er in der "Sportbild" seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert hat, es "ausprobieren und sehen" zu wollen, "wie es funktioniert". Aber: Kann es sich der FC Bayern leisten, seinen Erfolg auf das Wohl und Wehe eines Franck Ribéry zu bauen? Van der Vaart ist ein Spielmacher mit viel Übersicht, der auch Torgefahr ausstrahlt - ihm hängt allerdings auch der Ruf eines Söldners nach. Auch sein Ex-Klub Hamburger SV soll an einer Verpflichtung des -fachen Nationalspielers interessiert sein. Von Bayern soll es noch keine Anfrage geben; und dass, obwohl van der Vaart nach Angaben der "tz" ablösefrei beziehungsweise für eine Mini-Ablöse zu haben sei...

Wesley Sneijder: Der Mittelfeldstar ist ebenfalls ein Mann fürs offensive Mittelfeld. Eigentlich soll sich Real bereits mit Inter Mailand auf einen Wechsel verständigt haben, aber Sneijder blockt - er will nicht in der immer mehr an Attraktivität einbüßenden Serie A kicken. Real und Inter sollen sich auf eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro verständigt haben. Für einen Mann seiner Klasse ein durchaus vernünftiger Preis. Doch auch im Fall Sneijder scheint der FC Bayern die Füße still zu halten.

Arne Friedrich: Viel Kritik mussten die Bayern-Bosse auch für die Konzeption des Defensiv-Verbundes einstecken. Abwehr-Routinier Lucio wurde vergrault und an Inter Mailand abgegeben, der junge Holger Badstuber und Daniel van Buyten bilden den Innenverteidiger-Block - mehr schlecht als recht. Für Effenberg ein Unding: "Im kompletten Abwehrbereich haben die Verantwortlichen des FC Bayern in den letzten ein, zwei Jahren einfach geschlafen. Da gab es haarsträubende Fehler." Prompt kam das Gerücht auf, der FCB sei an Hertha-Abwehrass Arne Friedrich interessiert. Der 66-fache Nationalspieler gab den Münchnern aber sogleich einen Korb: "Ich fühle mich bei Hertha sehr wohl und habe nicht die Absicht, den Verein zu verlassen", sagte der 30-Jährige "b5aktuell".

Quelle: Eurosport

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