Vom Höhner-Frontmann zum Köbes: Für die Serie Rentnercops steht Henning Krautmacher vor der Kamera
Kategorie: Media » TV

Vom Höhner-Frontmann zum Köbes: Für die Serie Rentnercops steht Henning Krautmacher vor der Kamera

Share |

Tags:


 
Diesen Artikel teilen

Derzeit entstehen in Köln und Umgebung zehn neue Folgen der ARD-Serie „Rentnercops“ mit den beiden Kommissaren Edwin (Tilo Prückner) und Günter (Wolfgang Winkler). Mit dabei Höhner-Frontmann Henning Krautmacher, der im Interview unter anderem über seine Rolle und die größte Herausforderung spricht

Von Daniela Decker

Köln-   In der Ur-Kölschen Südstadt Kneipe Wirtz wurde am Montag (28.Sept.) für einige Szenen der Vorabendserie „Rentnercops“ gedreht, die ab Frühjahr 2016 in der ARD ausgestrahlt werden. Nachdem das Ermittlerduo Edwin (Tilo Prückner) und Günter (Wolfgang Winkler) aus dem Ruhestand zurückberufen wurde, müssen die Kommissare auch in den neuen Folgen auf ein ruhiges Rentnerdasein verzichten. Grund dafür: Akute Personalnot in der Polizeiwache Köln Mülheim. Und auch wenn die Zusammenarbeit nicht immer leicht ist, schließlich prallen hier moderne und eher verstaubte Ermittlungsmethoden aufeinander, hat die generationsübergreifende Arbeit durchaus ihre Vorteile, das merkt vor allem Hui Ko (Aaron Le), angehender Kommissar, der sich bei den beiden alten Hasen noch einiges abschauen kann. Neu im Team der „Rentnercops“, die attraktive Gerichtsmedizinerin Rosalind Schmidt (Helene Grass).

Henning Krautmacher wird wichtigster Zeuge von Edwin und Günter

Dreharbeiten sind für den Höhner-Sänger kein Neuland. Er spielte bereits kleinere Rollen in Krimiserien wie „Kommissar Kleefisch“, „Peter Strohm“, oder im Tatort. In einer der acht neuen Folgen wird Henning in seiner Rolle als Köbes wichtigster Zeuge, als ein Gast beim Stammtisch plötzlich tot vom Stuhl fällt. Anschließend wird er mehrfach von den Kommissaren verhört.


Während der Dreharbeiten zur zehnten Folge erzählte uns Henning Krautmacher im Interview u.a. über seine größte Herausforderung beim Dreh und was ihn richtig stolz macht.

Henning, so richtig vorbereiten auf die Rolle des Köbes brauchtest du dich doch nicht, oder?

Henning Krautmacher: „Als Kölner ist es ja keine allzu große Herausforderung einen Köbes zu spielen. Ich glaube die Leute, die das entschieden haben, dass so jemand wie ich dabei ist, haben vermutet, dass wenn man in der Domstadt lebt, einfach schlicht und ergreifend weiß, wie sich ein Köbes bewegt und wie er vor allen Dingen spricht“.  

War die Regisseurin mit dir zufrieden?

Henning Krautmacher: (lacht) „Sie hat es für gut befunden und meinte ´man meint wirklich du hättest so etwas schon öfters gemacht´. Ein größeres Lob kann man ja nicht mehr bekommen“.

Trotz Naturtalent als Köbes, gibt es dennoch eine Herausforderung für dich?

Henning Krautmacher: „Die schlimmste Herausforderung für mich ist, dass in der Episode trotz eigentlichem Rauchverbot in der Kneipe alle rauchen und ich als ehemals Abhängiger – ich habe, bevor ich vor 15 Jahren aufgehört habe, 60 Zigaretten am Tag geraucht – eben einen rauchenden Köbes spielen muss. Damit ich nicht wieder auf den Geschmack komme, hat man mit extra Kräuterzigaretten besorgt, die man mir auch noch anzündet“.

Als Frontmann der Höhner verfügst du ja über reichlich Bühnenerfahrung, kommt dir das bei den Dreharbeiten zugute?

Henning Krautmacher: „Bühnenerfahrung spielt hier überhaupt keine Rolle. Hier geht es nur darum, sich einzufügen und dem zu folgen, was sich Drehbuchautoren und die Regisseurin ausgedacht haben“.

Ein Köbes in einer Ur-Kölschen Kneipe. Wie sieht es denn mit der kölschen Sprache aus?

Henning Kruatmacher: „Im Ursprung war das Drehbuch komplett in Hochdeutsch bevor man es umgeschrieben hat, mit der Bitte an mich, das in ein richtiges fettes Kölsch zu übersetzten“.

Hoffentlich nicht mit Untertitel

Henning Krautmacher: „Nein, es wird keinen Untertitel geben. Wir haben das so gelöst, dass die Kommissare meine Antworten in ihre nächsten Fragen mit einbinden. (lacht) So verstehen dann auch die Nicht-Kölner, was ich gesagt habe“.

Die Macher sind sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben die Folge nach einem echten Höhner-Evergreen benannt

Henning Krautmacher: „Ganz ehrlich? Ich fühle mich total gebauchpinselt, in Vertretung für die Band in einer Folge der Rentnercops mitzuspielen, die auch noch nach unserem Song ´Echte Fründe´, den man in der Folge auch hören wird, benannt wurde“.








Foto: (v.l.) Tilo Prückner, Wolfgang Winkler, Aaron Le und Henning Krautmacher bei den Dreharbeiten zur neuen Folge der "Rentnercops - Echte Fründe" (c)Daniela Decker

Add a Comment

Anmelden um einen Kommentar zu schreiben. Neu bei Nachrichten.net? Hier registrieren.

Letzte Besucher


Nachrichten, Videos und Bilder von Daniela (Alle anzeigen)

15. Ausgabe des WeihnachtsEngels – Tommy Engel hat allen Grund zu feiern
15. Ausgabe des WeihnachtsEngels – Tommy Engel hat allen Grund zu feiern ...
Tränen und Zugabe-Rufe beim Vorstellabend des Klub Kölner Karnevalisten
Tränen und Zugabe-Rufe beim Vorstellabend des Klub Kölner Karnevalisten ...
Die Höhner gastieren gleich zweimal mit ihrer Weihnachts-Show 2019 in Köln
Die Höhner gastieren gleich zweimal mit ihrer Weihnachts-Show 2019 in Köln ...
Zum 15 Mal stimmen die Paveier mit Freunden auf Weihnachten ein
Zum 15 Mal stimmen die Paveier mit Freunden auf Weihnachten ein ...
Doppelpremiere für Torben Klein Torben und Platz 1 für sein Album "Allein"
Doppelpremiere für Torben Klein Torben und Platz 1 für sein Album "Allein ...
Willibert Pauels und Eddi Hüneke machen gemeinsame Sache
Willibert Pauels und Eddi Hüneke machen gemeinsame Sache ...