Im Business überwiegen Telefon und E-Mail zur Kommunikation
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Im Business überwiegen Telefon und E-Mail zur Kommunikation

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Arbeitskommunikation über Telefon, E-Mail, Skype oder Filesharing? Europäische Arbeitnehmer haben die Auswahl und entscheiden sich größtenteils für erstere beiden Optionen.

Alkohol, Sport, Fernsehen oder Freunde treffen – auf alle diese Dinge könnten Österreicher laut Marketagent-Umfrage eher verzichten, als auf das Handy. Was für die Freizeit stimmt, muss sich nicht unbedingt im Arbeitsleben wiederspiegeln. Bei der Fülle an neuen Kommunikationsmitteln, die am Arbeitsplatz zur Verfügung stehen, stellt sich die Frage, wie es um die „Klassiker“ steht. Die neueste Umfrage der Jobsuchmaschine Jobswype wollte von ihren europäischen Usern daher wissen: „Welches Kommunikationsmittel nutzen Sie beruflich am meisten?“ Sind es noch immer Telefon und E-Mail oder haben sich modernere Varianten wie Skype oder Filesharing großflächig durchgesetzt?

Eindeutiges Ergebnis: Kommunikation am Telefon oder über E-Mail überwiegen.   Andere Möglichkeiten sind bekannt, haben sich aber noch nicht in der Arbeitswelt als Hauptkommunikationsmittel durchgesetzt.

Telefon und E-Mail dominieren.
Skype und Filesharing im einstelligen Prozentbereich.
Zwischen 39 (Vereinigtes Königreich) und 79 Prozent (Rumänien) der europäischen Arbeitnehmer verlassen sich für ihre berufliche Kommunikation auf das gute alte Telefon, während zwischen 17 (Rumänien) und 57 Prozent (Vereinigtes Königreich) auf die E-Mail setzen. Insgesamt zeichnet sich auf europäischer Ebene, laut Zahlen der Jobswype-Umfrage vom März 2018, ein klares Bild ab: Telefon und E-Mail teilen sich die Gunst der Nutzer, während Skype und Filesharing auf Werte kommen, die zwischen 1 und 6 Prozent liegen. In Österreich sieht die Verteilung, wie folgt aus: Telefon (52 Prozent), E-Mail (45 Prozent), Skype (2 Prozent), Filesharing (1 Prozent).

Der neueste Trend in Sachen Kommunikationsmittel sind Plattformen, die – über reinen Informationsaustausch hinaus -   ein kollaboratives Arbeiten, d.h. das Teilen von Inhalten oder die gleichzeitige Zusammenarbeit ermöglichen. „Dafür, dass diese sich noch nicht so großflächig durchsetzen konnten, gibt es mehrere Erklärungen.“ so Christian Erhart, Geschäftsführer von Jobswype.

„Auf das Telefon wird man wohl so schnell nicht verzichten können, denn am besten klappt der Informationsaustausch immer noch im direkten Gespräch“, meint er. Das erklärt auch die Beliebtheit des Telefonierens, sowohl in der Arbeit, als auch in der Freizeit. „Was vielen allerdings nicht bewusst ist -   Firmenzentralen setzen beim Telefonieren verstärkt auf Voice-over-IP (VoIP)-Lösungen. Diese gleichen, vereinfacht erklärt, eher Skype, als dem klassischen Telefon, da sie auch das Internet als Übertragungsmedium nutzen“, ergänzt Erhart.

Doch die einfachste Erklärung ist wohl das Alter der aktiven Arbeitnehmer. „Die Mehrheit von ihnen hat seit dem Eintritt ins Arbeitsleben mit Telefon und E-Mail gearbeitet. Diese beiden Kommunikationskanäle liegen ihnen sozusagen im Blut“, sagt Erhart. Jüngere Generationen, vor allem die gegenwärtig starke Start-up-Szene, setzen vermehrt auf Plattformen, die sowohl das Teilen von Inhalten, als auch die gleichzeitige Bearbeitung desselben Inhaltes ermöglichen. „Dass zwei oder mehr Mitarbeiter in Echtzeit und an verschiedenen Arbeitsplätzen am selben Dokument arbeiten, ist so keine Seltenheit“, weiß der Jobswype-Geschäftsführer. Das ermöglicht den Mitarbeitern ein hohes Maß an Flexibilität und eigenständiger Einteilung der Arbeitszeit, was vor allem jungen Mitarbeitern sehr wichtig ist.

Arbeit vs. Freizeit - Verschwimmende Grenzen
Gemeinsam und flexibel arbeiten- das ist der größte Vorteil dieser Plattformen. Andererseits äußern - vor allem Großkonzerne - Bedenken wegen der Datensicherheit. Werden nämlich solche Kommunikationslösungen genutzt, liegen die versandten Daten nicht mehr auf den Firmenservern gesichert, sondern auf denen des entsprechenden Dienstes. „IT- und Sicherheitsexperten von Unternehmen bevorzugen zumeist die eigenen Lösungen, die sie selbst auswählen und kontrollieren können“, erklärt Christian Erhart eine weitere Hürde, die Skype, WhatsApp, Slack und Co. nehmen müssten, um in die Firmenkommunikation vorzudringen. „Die Anbieter haben schon darauf reagiert und bieten auch spezielle Business-Varianten ihrer Dienste an.“

Diese Umfrage wurde von Jobswype im März 2018 durchgeführt, teilgenommen haben 2796 Personen aus ganz Europa.

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