Alexander Schweitzer: Politik trifft Lebensretter
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Alexander Schweitzer: Politik trifft Lebensretter

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„Perfektionieren, anpassen, erneuern“, so fasst Alexander Schweitzer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, den Arbeitsalltag der Stefan-Morsch-Stiftung zusammen, die seit mehr als 30 Jahren die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke in den Fokus ihrer Arbeit gestellt hat. Auf seiner Sommertour zu verschiedensten Betrieben und Organisationen im Land besuchte er jetzt Deutschlands erste Stammzellspenderdatei in Birkenfeld.

Schweitzer kam auf Initiative des Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung Hans-Jürgen-Noss und wurde von Bruno Vorstandsmitglied Bruno Zimmer und dem Stiftungsgründer Emil Morsch begrüßt.
Als ehemaliger Gesundheitsminister ist dem 44-Jährigen die Stiftung schon an „allen Ecken und Enden von Rheinland-Pfalz und darüber hinaus“ begegnet, sagt er. Tatsächlich waren allein 2017 mehr als 1200 Mal Teams der Spenderdatei unterwegs, um junge Menschen dafür zu gewinnen, sich als potenzielle Lebensretter registrieren zu lassen. Das ist jedoch nur ein Teil der Hilfe, die die Stiftung bietet.
Insgesamt stehen in der Datei der Stefan-Morsch-Stiftung mehr als 450 000 Spender für weltweite Suchanfragen zur Verfügung.
Neben der Spenderdatei ist die Stiftung auch internationales Suchzentrum für die Ermittlung von Spendern weltweit. Zudem gibt es am Sitz in Birkenfeld eine eigene Entnahmestation für periphere Blutstammzellen und eines der größten HLA-Labore Deutschlands.

Neben der eigenen Forschung am Thema Hochleistungssequenzierung beeindruckte Schweitzer besonders die direkte Begegnung mit einem Kölner Ikea-Mitarbeiter, der an diesem Tag durch seine Stammzellspende einem Leukämie-Patienten in den USA die Chance auf Leben gegeben hat. Olaf Isenhardt, 45 Jahre, hatte vor 14 Jahren einen Typisierungsaufruf in seiner Firma gestartet. Jetzt stellte er unter Beweis, dass ein solcher Aufruf nachhaltige Wirkung hat: Die Stefan-Morsch-Stiftung ist Teil eines weltweiten Netzwerkes, das jeden Tag Leben rettet.

Ist eine Online-Registrierung möglich?
Über die Homepage der Stefan-Morsch-Stiftung (www.stefan-morsch-stiftung.de) kann man sich jederzeit als Stammzellspender erfassen lassen. Über den Online-Registrierungsbutton auf der Startseite kommt man zur Einverständniserklärung. Dort müssen eine Reihe von Gesundheitsfragen beantwortet werden, deshalb sollte die PDF „Wie werde ich Spender?“ vorab genau gelesen werden. Nach dem Ausfüllen der Einverständniserklärung bekommt man ein Registrierungsset mit genauer Anleitung zugeschickt. Für Spender, die jünger als 40 Jahre sind, entstehen dabei keine Kosten.

Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld ist die erste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die gemeinnützige Stiftung seit 1986 Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So werden täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der stiftungseigenen Spenderdatei von mehr als 450 000 potentiellen Lebensrettern weltweit vermittelt. Die Stiftung ist Mitglied der Stiftung Knochenmark- und Stammzellspende Deutschland (SKD).

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