Kunstausstellung „Freude in der Integration“ in Berlin eröffnet
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Kunstausstellung „Freude in der Integration“ in Berlin eröffnet

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Am regnerischen Berliner Abend wurde die chinesische zeitgenössige Ausstellung „Freude in der Integration“ in Galerie me Collectors Room eröffnet. 13 Künstler aus ganz China trafen sich in Berlin und präsentieren über 30 Kunstwerke. Ca. 100 Kunstliebhaber aus Berlin, u.a. die Geschäftsführerin des Asien-Pazifik-Forums Annette Heimann, der bekannte deutsche Fotojournalist Thomas Billhardt und der Vorsitzende des Berufsverbands freie Fotografen und Filmgestalter Klaus Mellethin waren auf der Eröffnung anwesend.  
Der Kurator der Ausstellung, Chefredakteur der „Dokumentation der chinesischen zeitgenössigen Kunst“ SHAO Qi meint, das Wort „Freude“   sei eines der Merkmale des ästhetischen Denkens. In den Augen vom chinesischen Denker LIANG Qichao ist die Freude „von wesentlicher Bedeutung, nicht ein gemächlicher Geruch, sondern eine erhabene Schönheit des Lebens und des Heldentums“. Sie ist die treibende Kraft des Lebens und untrennbar mit der Schaffung, Innovation und Veränderung der Zeit verbunden. Das ist der Hintergrund der Ausstellung “Freude in der Integration”. Sie ist eher bestrebt, die Welt im Zeitalter der schnellen Informationsübertragung und kulturellen Vielfalt zu erkunden, zu der kulturelle Vorlieben und Unterschiede, Missverständnisse und Paranoia, Mehrheit und Minderheit gehören. Sie beeinflussen auch die kulturelle Natur des anderen, den künstlerischen Ausdruck, das Umfeld von dir und mir und die Richtung der zukünftigen Welt. Die Verschmelzung und das Experimentieren mit Kunst bringen neues Leben und grenzenlose Freude.
In der Ausstellung werden über 30 Werke in Formen von chinesischer moderner Tuschemalerei, realistischer Ölmalerei, Kupferplatte und Fotografie präsentiert. Der Fotojournalist OU Zhihang versucht mit seinem Foto „Der Moment – Werk #1 von der Serie zur Eröffnung Mauer der Trauer am 30.10.2017 in Moskau, 2017“ herauszufinden, wie sich die zeitgenößige Kunst in der modernen digitalen Welt entwickelt und die Gesellschaft nach Vorne bringt. Er ist der Meinung,   dass die Konzeption und Ausdrucksweise zeitgenössischer Kunst den meisten Menschen oft unverständlich ist, da sie für die Öffentlichkeit über die Erfahrung der Menschen hinaus bedeutungslos ist. Zeitgenössische Kunst braucht Konfrontation, aber auch Aufrichtigkeit und guten Willen.
Deutsche Künstlerin, Sinologin Kerstin Knote sagte, dass ähnliche Ausstellungen zu selten in Berlin zu sehen seien. „Es sollte viel mehr passieren. China entwickelt sich sehr schnell, nicht nur in der Wirtschaft, oder auch in Kunst, Kultur, Design und Film. Diese Art vom Austausch ist sehr wichtig. Sie hilft uns, die künstlerische Landschaft in beiden Ländern zu verstehen.“

Die 4-tätige Ausstellung „Freude in der Integration“ ist vom Bambuspforte e.V. – Gesellschaft für Deutschen- Chinesischen Austausch Berlin in Zusammenarbeit mit Art Media GmbH veranstaltet. Sie gehört zum der Ausstellungsserie „Integration“ vom Bambuspforte e.V., welche nach der Ausstellung „Vielfalt in der Vereinigung“ zum zweiten Mal in Berlin abgehalten wurde.  

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