15. Ausgabe des WeihnachtsEngels – Tommy Engel hat allen Grund zu feiern
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15. Ausgabe des WeihnachtsEngels – Tommy Engel hat allen Grund zu feiern

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Wiedereinmal zeigt Tommy Engel bei der 15. Ausgabe seiner Weihnachts-Show, warum er einer der besten Entertainer von Kölle ist. Denn er hat die kölsche Siel nicht nur im Hätze sondern auch in der Stimme. Mit einer Mischung aus kölschen Tönen, Pop-Krachern und besinnlich Klängen zum Fest, beweist er ein gutes Gespür für sein Publikum (darunter Fußballweltmeister Rainer Bonhoff, Köln-Kongress-Chef Bernhard Conin, Künstler Anton Fuchs sowie die Musikerkollegen Arno Steffen und Purple Schulz); letztmalig in der Mülheimer Stadthalle. Im kommenden Jahr findet der WeihnachtsEngel dann woanders statt. „Verraten wird noch nichts“, sagt Tommy. Aber es wird im Herzen der Innenstadt sein, so viel steht fest.

Mondlandung und Woodstock

Neben seinem 60-jährigem Bühnenjubiläum dienen große weltgeschichtliche Ereignisse wie 50 Jahre Mondlandung und Woodstock als roter Faden der Show. Und nicht zuletzt geht es um seinen 70. Geburtstag. Per Video-Gruß melden sich zahlreiche Freunde und Weggefährten wie Frank Schätzing („Du berührst unser Herz und unser Zwerchfell“), Henning Krautmacher („Hoffentlich wede mir dich noch lang han“), Carolin Kebekus, Purple Schulz, Wolfgang Niedecken („Du bist die kölsche Seele überhaupt“), Gerd Köster und Frank Hocker, oder Toni Schumacher („Auch wenn ein Engel wie Du nicht fliegen kannst, ich fang dich auf - ich kann das!“) zu Wort.

Unterhaltsame Mischung mit Elke Schlimbach und Michael Büttgen alias Linus

Gleich zwei Stimmgewaltige Mitstreiter stehen in diesem Jahr zusammen mit Tommy auf der Bühne: Elke Schlimbach beeidruckt unter anderem mit der Gänsehaut-Nummer „Power of Love“ von Jennifer Rush. Beifallsstürme ernten Schlimbach und Engel bei ihrem „Barcelona“-Duett von Freddie Mercury und Montserrat Caballé „Hillich Ovend“. Michael Büttgen alias Linus, überzeugt auf ganzer Linie mit seiner Performens als Joe Cocker. Mit dem Hit „With a Little Help from My Friend“ erinnert er an den legendären Auftritt Cockers beim Woodstock-Festival und wird verdienterweise mit standing Ovations gefeiert. Fast vor Neid erblasst das weibliche Publikum, als Linus mit roten Highiels und kurzem Glitzerfummel als Tina Turner über die Bühne tänzelt und singt „Ich stink wie die Pest“ (im Original „Simply the best“). Ebenfalls stehende Ovationen gibt es für das Trio, als sie als die „drei Tenöre“ in einer überdimensionalen „Botz“ auf die Bühne tippeln und zur Melodie von „Caruso“ auf Kölsch von ihren Erlebnissen in einer Hose singen. Solo präsentiert Tommy unter anderem Coverversionen seiner Lieblingslieder („Noh bei dir“, oder „Ne Besoch em Zoo“), erinnert an seine Bläck Fööss-Zeit („Pütze Hein“, „Veedel“), oder schlüpft in seine Paraderolle als „Huusmeister Kacmarek“ und schmettert „Schruuve sin ming levve“ auf die Melodie des John Miles–Klassikers „Music“. Ebenfalls nicht fehlen darf „Du bes Kölle“. Veredelt werden die Songs dabei von der hervorragenden Engel-Band rund um den Pianisten Jürgen Fritz. Immer wieder stellen u.a. Hans Maahn (Bass), Helmut Krumminga (Gitarre), Alex Vesper (Schlagzeug) und Fritz am Flügel, ihre Klasse unter Beweis und können auch gesanglich punkten.

Weihnachtsgeschichte ist Tradition

Wenn Tommy im roten Samtsessel platz nimmt und in wunderbarem Kölsch seine Weihnachtsgeschichte vorliest, wird es ganz leise in der Stadthalle. Wie immer im Wechsel zwischen ernsten und witzigen Passagen wie zum Beispiel dem Brief von einem Studenten an seine Eltern: „Hallo Mama und Papa. Lange nichts mehr von euch gehört. Geht‘s euch gut? Dann schickt bitte 500 Euro, damit ich weiß, dass es Euch gut geht." Und auch die Damen bekamen ihr Fett ab: „Die Steigerung von Lebensgefahr, heißt immer noch Lebensgefährtin.“ Für jede Menge Lacher sorgte auch das Gespräch von zwei älteren Herren im Caffee: „Meine Frau is ene Engel. Antwort: Hast du ein Glück, ming leev noch.“ Ernst wurde Engel unter anderem, als er die viele Arbeit von Müttern mit ihren Pänz lobte („jetzt mal für alle Mütter im Saal: Danke wir lieben euch“). Und dann wird der Mann, der seit 60 Jahren auf der Bühne steht, nachdenklich: „Schaut doch mal genau hin was los ist in der Welt. In der Zeit wo wir hier singen und feiern, kämpfen überall Menschen ums Überleben, haben Pänz Hunger und Minderheiten unterdrückt. Leben Menschen nicht in Frieden und Freiheit. Es gibt viel zu tun, packen wir es an.“

Klares Bekenntnis von Tommy Engel gegen die AfD: „Sorgt für Licht und Liebe“

Mit seinem neuen Song „Allein jelosse“ macht Tommy eine knallharte Ansage gegen die aktuellen rechten Tendenzen im Land: „Noch kein 20 Johr un d'r janze Kopp voll driss... damit der Hass nicht den Verstand ruiniert“, heißt es da. „Auch das gehört zu Weihnachten“ unterstreicht Engel. Sein flammender Appell: „Sorgt für Licht und Liebe, denn ohne können wir nicht leben.“





Foto: (v.l.) Elke Schlimbach, Tommy Engel und Linus als die „drei Tenöre“ in einer überdimensionalen „Botz“ (c)Daniela Decker

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