Im Schatten der Bewegung
Kategorie: politics

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dieBasis, gegründet Anfang Juli als Basisdemokratische Partei Deutschland, hat am Sonntag, 27. September, ihre sechsten und siebten Landesverbände gegründet. Der Name ist Programm: sie lebt politische Arbeit von unten.
Was die neuen Parteien des Jahres 2020 eint ist der Protest gegen die bestehenden Altparteien. Eine dieser neuen Parteien ist die Basisdemokratische Partei Deutschland, die seit ihrer Gründung vor bald drei Monaten über 500 Mitglieder im gesamten Bundesgebiet verzeichnet.
Erfreulich ist auch, dass dieBasis am zurückliegenden Sonntag, 27. September, gleich zwei neu gegründete Landesverbände verkünden konnte: Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Schon eine Woche zuvor hatte sich der Landesverband Niedersachen in Varel gegründet. Die Baden-Württemberger hatten gleich zu einem kompletten Gründungswochenende nach Balingen eingeladen und mit den Ergebnissen aus dem Arbeitstreffen des Samstags am Folgetag gegründet. Neben der Verabschiedung von Landessatzung und -programm wurde ein neunköpfiger Vorstand gewählt. Als Vorsitzende wurden Andreas Baum und Dragan Nesovic gewählt, die sich als Mitgründer der Bundespartei und Landeskoordinatoren für Baden-Württemberg seit Anfang Juli für die direkte Demokratie einsetzen.
Landesschatzmeisterin wurde Yvonne Nesovic, die in Buchhaltungsfragen als erfahrene Kraft gilt. Weitere Postionen sind die Mitgliederbeauftragten Uta Mutterer und Tuncay Zorlu sowie die Säulenbeauftragten Markus Schulz-Weiling und Barbara Huber. Aufgabe der Säulenbeauftragten sind Umsetzung und Wahrung der für die Partei so wichtigen Werte Freiheit, Achtsamkeit, Machtbegrenzung und Schwarmintelligenz, die sie selbst als vier Säulen bezeichnet.
„Vor dem Hintergrund der zahlreichen anstehenden Aufgaben wurden zusätzlich die beiden Beisitzer Manfred Roth und Sascha Heuel gewählt“, ergänzt Andreas Baum, der neben dem Vorsitz auch die Pressearbeit zunächst übernimmt. Zahlreiche und vor allem wichtige Aufgaben der Partei sei vor allem eines: „Dass sich nun die Menschen einbringen, die vor allem eines wollen: ihre Grundrechte zurück!“
Dies eint auch alle anderen Mitglieder der Bundespartei, deren sechster Landesverband ebenfalls am Sonntag, 27. September, allerdings im westfälischen Bottrop gegründet wurde. Hier hatten die Gründungsmitglieder konzentriert in den zurückliegenden Wochen vielfach abends in sogenannten Zoom-Meetings an Landessatzung, -parteiprogramm und Definitionen für die insgesamt 13-köpfige Vorstandscrew gesessen. Mit dieser Vorbereitung ging es dann in eine harmonische Gründungsveranstaltung.
Für Petra Zapatero war der Gründungstag ihres Landesverbands dieBasis NRW „eine wunderbare Erfahrung, eine Woge der Gleichgesinntheit und friedlichen Harmonie zu spüren.“ Zapatero wurde zur „Säulenbeauftragten für liebevollen und achtsamen Umgang“ gewählt. „So schlimm die aktuelle gesellschaftlich-politische Situation auch ist, hat sie doch auch Gutes hervorgebracht. Wo die eine Seite der Gesellschaft gespalten ist, rückt die andere Seite näher zusammen.“ So fasst sie wohl für die gesamte Partei zusammen: „Wir sind diese andere Seite, Menschen die sich für Wahrheit und Gerechtigkeit einsetzen und einander wertschätzen. Verbundenheit und Vertrauen, liebevoller Umgang und das gemeinsame Miteinander sind Attribute der Basis, die Kraft und Hoffnung geben.“
In Vorstand des Landesverbands dieBasis NRW wurden gewählt: Als Doppelspitze Sandra Fröhlingsdorf und Bodo Oepen und als deren Stellvertretung die Bornheimerin Nathalie Sanchez Friedrich, die als Bürgermeisterkandidatin in der kürzlich zurückliegenden Kommunalwahl erste Wahlkampferfahrungen sammeln durfte. Mike Knoch und Michael Hess sind für die Finanzen zuständig, für die Pressearbeit konnte der Aachener Axel Susen gewonnen werden. Darüber hinaus ergänzen den Vorstand vier Säulenbeauftragte: Sven Günther (Freiheit), Fabian Günther (Machtbegrenzung), Petra Zapatero (Achtsamkeit) und Sascha Moll (Schwarmintelligenz). Markus Heuser ist in der Postion des Querdenkers und Enrico Haberkorn wurde zum Visionär gewählt.
„Unsere Aufgabe ist es, dazu beizutragen, dass sich immer mehr Menschen anschließen und wir wieder in einem Land leben können, in dem es den Menschen gut geht“, so Zapatero. Auch eine Woche zuvor wurde im niedersächsischen Varel eine Doppelspitze gewählt, mit Diana Osterhage und Gabriele Brötzmann sogar eine rein weibliche. Diese setzt sich mit Schatzmeisterin Melanie Göpfert und deren Stellverträterin Elaine Lauwaert fort. Ergänzt wird der Vorstand von Schriftführer Stefan und der Sprecherin Sonja Ahrens. Auch in Niedersachsen gibt es die vier Säulenbeauftragten mit Kristoffer Masanke (Freiheit), Christian Klages (Machtbegrenzung), Andrea Henning (Schwarmintelligenz) und Andreas Janus (Achtsamkeit) sowie den Querdenker Andy Lorenz.

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Zusammenfassung der Partei dieBasis Pressemitteilung
Die Basisdemokratische Partei Deutschland steht für die Veränderung und setzt sich für Freiheit, Achtsamkeit, Machtbegrenzung und Schwarmintelligenz ein.

Freiheit:
Die Freiheitsrechte sind die wichtigsten Grundrechte. Eine freie basisdemokratische Gesellschaft basiert auf der freien Willensbildung und der Gleichberechtigung aller Individuen.

Achtsamkeit
Der Mensch soll sich selbst und seine Mitmenschen achtsam, wertvoll, führsorglich, respektvoll und gleich behandeln. Dieser friedvolle Umgang miteinander dient der Gesundheit des Körpers und Geistes.

Machtbegrenzung
Wo sich Macht konzentriert, unterliegt das Recht. Machtbegrenzung muss in allen Bereichen der Gesellschaft ausgeübt werden. Machtkonzentrationen wie der Lobbyismus, Seilschaften und Monopole sind unakzeptabel. Durch regelmäßige Befragungen und Abstimmungen in Gremien soll eine ungerechte Machtverteilung unterbunden werden.

Schwarmintelligenz
Es gilt, die Weisheit der Vielen und die Fähigkeiten der Einzelnen in konkrete Politik zu verwandeln. Singuläres Expertenwissen reicht nicht aus, um komplexe fachübergreifende Themenbereiche zu erfassen. Durch viele verschiedene Perspektiven werden Probleme in ihrer Gesamtheit erkannt und gelöst.

Die Basisdemokratische Partei Deutschland strebt die vollkommene politische Eigenverantwortung aller Bürgerinnen und Bürger an, die Gleichheit der Menschen und die Nutzung des kollektiven Wissens der Schwarmintelligenz.

Sitz der Partei ist Berlin.

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