Weihnachtsgewinnspiel Time for Fantasy Schwert, Buch, Schmuck
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Weihnachtsgewinnspiel Time for Fantasy Schwert, Buch, Schmuck

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Tolles Weihnachtsgewinnspiel bei Time for Fantasy, ausgestattet von den Schriftstellern und Autoren Gebrüder Niens, den Schöpfern der Morin Trilogie.


zum Auftakt ihrer Neuerscheinung 2009 Jugendbuch Roman, Wilon weites Wasser, Top Preise zu gewinnen, ein Schwert, ein Buch , zwei Schmuckstücke auf.

http://www.timeforfantasy.de

Auszug Rezension,Titel: Wilon weites Wasser

Rezi: Wilon weites Wasser

Autor: Jan und Kai Niens
Titel: Wilon weites Wasser
Ausgabe: broschiert
Umfang: 556 Seiten
Verlag: Novum
ISBN-10: 3850229122
ISBN-13: 978-3850229128
Genre: Fantasy, Jugendbuch

„Wilon weites Wasser“ ist nach den ersten beiden Teilen der Morin-Triologie nun schon das dritte Werk der Autorenbrüder Jan und Kai Niens.
Inhalt

Die Geschichte handelt vom Slumi Blubb von Aurum, der zusammen mit seinen Geschwistern im Süd Atoll der Wasserwelt Wilon wohlbehütet von seinen Eltern und der Großmutter aufwächst. Er ist ein kleiner Vagabund und Lausbub, in der Schule eher mittelmäßig und stets auf der Suche nach einem Abenteuer.

Sein Berufswunsch einmal Navigator der Souxskaste zu werden, stößt vor allem bei seiner Mutter auf wenig Verständnis. Um Souxs zu werden ist eine jahrelange Ausbildung nötig, die auch die Trennung von der Familie vorsieht.

Nur seine Großmutter unterstützt den kleinen Blubb bei seinem Vorhaben und erzählt ihm viele Märchen und Legenden von der Wasserwelt Wilon. Auch dies stößt auf den Unwillen der Mutter und so verlässt die Großmutter das heimatliche Riff und lässt einen traurigen kleinen Blubb zurück.

Trotz der Abwesenheit der Fürsprecherin reift in Blubb immer mehr der Wunsch Souxs zu werden und so macht er sich alleine daran alle Informationen zusammen zu tragen. Als er in der Stadt auf einen Stand der Souxskaste trifft und die dortigen Souxs Blubbs Aufnahme ablehnen, bricht für ihn eine Welt zusammen.

Trotzig fasst er den Plan sich selbst auf zu machen, um ein Souxs zu werden. Dafür möchte er zu allererst die Großmutter wieder finden.

Heimlich schleicht er sich davon und mit einer List gelingt es Blubb den kleinen Hummerus Herrn Balla Balla mit auf die Reise zu nehmen. Auf ihrem Weg durch Wilon, begegnen Blubb und Herrn Balla Balla vielen Gefahren.

Im Norden von Wilon ist derweil Krieg ausgebrochen – eine neue Spezies, die Wasserraptoren verwüsten die Riffe des Nordatolls und man munkelt vom Erwachen eines viel größeren Feindes – den Kohrandern. Einem Schreckenswesen, das bisher nur in den   Mythen und Legenden Wilons Erwähnung findet.

Als Blubb erfährt, dass auch die Zentrale der Souxskaste zerstört wurde, gerät er in einen Strudel der Geschehnisse und wird zum Kämpfer des Widerstands.
Meine Meinung

Auch in ihrem dritten Werk finden wir am Anfang des Buches eine Landkarte und ein Glossar. Kurz, aber informativ erhält der Leser einen Einblick in die verschiedenen Völkerrassen, Navigationsangaben, aber auch etwas über die Magie Wilons. Dadurch bekommt der Leser schon einen ersten Vorgeschmack darauf, was ihn im Buch erwarten wird.

Wilon ist eine reine Unterwasserwelt mit Ausnahme der Landmasse im hohen Norden, dem so genannten Raptorat. In der Unterwasserwelt tummeln sich die unterschiedlichsten Völker, deren Namen uns an die Lebewesen in unseren Meeren erinnern, so Bsp. kleine Hummeruse und Garneluse. Man trifft auch auf Delfis und die riesenhaften Walise.

Durch die Namensgebung hat man schnell ein Bild über das Aussehen der einzelnen Völker im Kopf, auch ohne dass dieses eingehend beschrieben werden müssen. Durch die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Völker ist es den Autoren gelungen, auch mit wenigen einzelnen Orten ein rundes Bild einer gesamten Welt zu schaffen.

Das Cover ist gemäß der Unterwasserwelt in Blautönen und Schwarz gehalten und wurde von den beiden Autoren wieder selbst gefertigt.

Die Handlung bezieht sich mehr oder minder auf das klassische HighFantasythema, dass ein anfangs ahnungsloser Junge zum zentralen Punkt bei der Schlacht um das Fortbestehen der Welt wird.

Allerdings konnten mich die Autoren mit immer wieder neuen Ideen und Gedanken, die sie geschickt ins Buch haben einfließen lassen, überzeugen. Auch wenn man Anfangs den Eindruck gewinnen könnte, man wisse wie das Buch ausgehen wird – bekommt man immer wieder ein neues Teil des Puzzles und so bleibt das Buch durchgängig spannend.

Auch in diesem Werk kreiden die Autoren Probleme unserer Welt an und verpacken diese geschickt in eine Fantasygeschichte, die in dieser Form (mit Ausnahme ihrer eigenen Bücher) vermutlich einzigartig ist. Vor allem am Ende bekommt man die Rechnung präsentiert nämlich dahingehend, dass das Offensichtliche eben meist nicht das größte unserer Probleme ist.

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und auch wenn ich mich nicht mit einem einzelnen Charakter identifizieren konnte, so kann man diese durchaus ins Herz schließen und mit ihnen mitfiebern.

Was ich allerdings wieder zu bemängeln habe ist, dass sich der Anfang zieht wie Kaugummi und man wirklich Durchhaltevermögen haben muss, um über die ersten 100 Seiten hinaus zu kommen. Erst ab dann wird das Buch wirklich interessant und gegen Ende konnte ich es dann nicht mehr aus der Hand legen.

An Rechtschreibung und Grammatik habe ich nichts mehr auszusetzen, auch wenn die langen Satzkonstrukte nach wie vor zu finden sind. Man könnte dabei allerdings inzwischen auch sagen, dass sich diese einfach im Stil der Autoren manifestiert haben.

Zu dem finden sich auch in diesem Werk oftmals unnötige Informationswiederholungen, wo ich mir als Leser sage „das weiß ich schon“ bzw. „das konnte ich mir von den vorherigen Seiten merken“.

Beim Thema Dialoge haben die Autoren deutlich dazu gelernt. Es macht Spaß an den Unterhaltungen teilzuhaben. Die Gespräche transportieren Informationen und Gefühle, gehen in die Tiefe, sind den Situationen angepasst und werden zu Ende geführt.

Wirklich positiv überrascht hat mich das Ende, das in keiner Weise vorherzusehen war und dadurch ein wirklicher gelungener Abschluss eines tollen Werkes ist.

Und auch diese Buch haben die Autoren wieder Lebwesen unserer Erde gewidmet, die nicht für sich selbst sprechen können: den Bewohnern der Meere.

Beenden möchte ich die Rezension daher gerne mit den Worten der Autoren aus der Widmung:
Freiheit gilt nicht nur für den Menschen,
sie gilt für alle Geschöpfe.
Freiheit ist das höchste Gut.
Fazit

Das Werk ist gelungen – es vereint Abenteuer, Kampf, Spannung, Intrigen und erzählt aber auch von Freundschaft, Zusammenhalt und Romantik.

Die Story ist dem Genre HighFantasy zuzuordnen und ich würde das Buch in die Zielgruppe Jugendliche und junge Erwachsene einordnen. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass auch das ältere Publikum gefallen daran finden wird.
Zu guter Letzt

Es ist wirklich toll für mich an der Entwicklung der beiden Autoren teilzuhaben und zu sehen, wie sie Mankos aus den vorherigen Werken nun mit Bravour meistern. Ich freue mich schon sehr darauf auch folgende Werke von den Autoren zu lesen.

Wilon weites Wasser – ist ein schönes Geschenk für Jugendliche unter dem Weihnachtsbaum



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