Aggressionen gegen Bahn Angestellte

Der Alltag im deutschen Schienennetz ist für viele Beschäftigte leider rauer geworden. Täglich werden im Durchschnitt acht Aggressionen gegen Bahn Angestellte gemeldet, was eine besorgniserregende Entwicklung darstellt.

Diese Vorfälle belasten das Personal enorm und werfen wichtige Fragen zur allgemeinen Bahn Sicherheit auf. Wir möchten heute einen genaueren Blick auf diese Statistik werfen, um die Hintergründe besser zu verstehen.

Es ist an der Zeit, das Bewusstsein für die schwierigen Arbeitsbedingungen zu schärfen. Häufige Übergriffe auf Zugbegleiter erfordern dringend konstruktive Lösungsansätze, damit sich alle Reisenden und Mitarbeiter wieder wohlfühlen können.

Wichtige Erkenntnisse

  • Täglich ereignen sich im Schnitt acht Vorfälle im Schienenverkehr.
  • Die Arbeitsbedingungen für das Servicepersonal haben sich verschlechtert.
  • Sicherheit am Arbeitsplatz ist ein zentrales Thema für die Deutsche Bahn.
  • Ein respektvoller Umgang ist die Basis für ein sicheres Miteinander.
  • Präventive Maßnahmen sind notwendig, um das Personal zu schützen.

Die aktuelle Lage: Gewalt im öffentlichen Nah- und Fernverkehr

Aggressionen gegen Bahn Angestellte haben in den letzten Jahren eine neue, erschreckende Qualität erreicht. Was früher als seltener Konflikt galt, gehört heute für viele Mitarbeiter zum belastenden Alltag. Die Hemmschwelle für verbale und körperliche Übergriffe ist spürbar gesunken.

Die Gewalt im Nahverkehr betrifft dabei nicht nur das Zugpersonal, sondern auch Servicekräfte an den Stationen. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die das Sicherheitsgefühl aller Reisenden nachhaltig beeinträchtigt.

Statistische Auswertung der Vorfälle

Betrachtet man die aktuellen Zahlen, wird das Ausmaß der Problematik deutlich. Die statistische Erfassung zeigt eine stetige Zunahme von Vorfällen, die von Beleidigungen bis hin zu gefährlichen Körperverletzungen reichen.

Besonders die Sicherheit am Bahnhof steht dabei im Fokus der Analysen. Die Daten belegen, dass die meisten Übergriffe in Situationen stattfinden, in denen das Personal auf die Einhaltung von Regeln hinweist, etwa bei der Fahrscheinkontrolle.

Regionale Schwerpunkte und Brennpunkte

Die statistische Auswertung verdeutlicht zudem, dass Gewalt im Nahverkehr nicht gleichmäßig über das Bundesgebiet verteilt ist. Es gibt klare regionale Schwerpunkte, in denen das Risiko für das Personal deutlich erhöht ist.

Oftmals sind es große Knotenpunkte in Ballungszentren, die als Brennpunkte gelten. Hier prallen unterschiedliche soziale Gruppen aufeinander, was die Sicherheit am Bahnhof regelmäßig vor große Herausforderungen stellt.

Die Aggressionen gegen Bahn Angestellte konzentrieren sich häufig auf späte Abendstunden oder stark frequentierte Umsteigebahnhöfe. Eine gezielte Analyse dieser Orte ist notwendig, um effektive Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten zu entwickeln.

Ursachen für die Zunahme von Aggressionen gegen Bahn Angestellte

Die tägliche Arbeit im öffentlichen Nahverkehr wird zunehmend von einer besorgniserregenden Gewaltbereitschaft überschattet. Immer häufiger berichten Mitarbeiter von verbalen Attacken oder sogar körperlichen Übergriffen während ihrer Schicht.

Um dieses Phänomen zu verstehen, müssen wir die tieferliegenden Gründe analysieren. Es ist ein komplexes Zusammenspiel aus gesellschaftlichen Entwicklungen und individuellen Belastungssituationen, das zu den aktuellen Aggressionen gegen Bahn Angestellte führt.

Gesellschaftliche Veränderungen und sinkende Hemmschwellen

In den letzten Jahren lässt sich eine spürbare Veränderung im sozialen Miteinander beobachten. Der Respekt gegenüber Menschen, die in Uniform oder in einer Servicefunktion arbeiten, hat in vielen Teilen der Gesellschaft leider abgenommen.

Diese Entwicklung führt dazu, dass die Hemmschwelle für verbale Entgleisungen oder tätliche Angriffe deutlich sinkt. Viele Menschen fühlen sich im anonymen Umfeld von Bahnhöfen und Zügen weniger an soziale Normen gebunden.

  • Verlust der allgemeinen Wertschätzung für Dienstleister.
  • Zunehmende Anonymität im öffentlichen Raum.
  • Geringere Akzeptanz von Regeln und Anweisungen durch das Personal.

Stressfaktoren im Reisealltag der Fahrgäste

Neben gesellschaftlichen Trends spielt der persönliche Stress der Reisenden eine zentrale Rolle. Verspätungen, überfüllte Züge und der allgemeine Zeitdruck im Alltag entladen sich oft direkt beim Personal.

Die Gewalt im Nahverkehr ist daher oft ein Ventil für aufgestaute Frustrationen. Wenn der Zug ausfällt oder der Anschluss verpasst wird, suchen viele Fahrgäste einen direkten Ansprechpartner für ihren Ärger.

Leider trifft es dabei oft die Falschen. Das Bahnpersonal wird zur Zielscheibe für Probleme, auf die es selbst meist keinen direkten Einfluss hat. Diese Dynamik macht den Arbeitsalltag für viele Beschäftigte zu einer täglichen Belastungsprobe.

Die psychischen und physischen Folgen für das Personal

Wenn der Arbeitsplatz zum Ort der Angst wird, leiden die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bahnmitarbeiter massiv. Die tägliche Arbeit im direkten Kundenkontakt bringt eine hohe psychische Belastung Bahn mit sich, die durch verbale oder körperliche Übergriffe weiter verschärft wird. Ein effektiver Bahn Personal Schutz ist essenziell, um die Sicherheit im Zug langfristig für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Belastung am Arbeitsplatz und Langzeitfolgen

Mitarbeiter im Fahrdienst erleben häufig Situationen, die ihre Belastungsgrenzen überschreiten. Neben akuten Verletzungen durch körperliche Angriffe führen vor allem die ständige Anspannung und die Angst vor unvorhersehbaren Konflikten zu langfristigen gesundheitlichen Problemen. Viele Betroffene leiden unter Schlafstörungen, chronischem Stress oder sogar posttraumatischen Belastungsstörungen.

Die psychische Belastung Bahn wirkt sich oft schleichend aus. Wenn das Gefühl von Sicherheit im Zug verloren geht, sinkt die Arbeitszufriedenheit rapide. Dies kann langfristig zu einer erhöhten Fehlzeitenquote und im schlimmsten Fall zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben führen.

„Die psychische Gesundheit unserer Mitarbeiter ist das höchste Gut. Wir müssen sicherstellen, dass niemand nach einem Dienst mit dem Gefühl nach Hause geht, allein gelassen worden zu sein.“

Deutsche Bahn Personalvertretung

Unterstützungsangebote durch die Deutsche Bahn

Um den Bahn Personal Schutz zu verbessern, hat die Deutsche Bahn verschiedene Unterstützungsangebote etabliert. Diese reichen von psychologischer Soforthilfe bis hin zu rechtlicher Unterstützung nach Vorfällen. Ziel ist es, die Mitarbeiter nicht nur physisch zu schützen, sondern auch mental zu stärken.

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Säulen der Unterstützung für das Personal:

Unterstützungsmaßnahme Zielsetzung Verfügbarkeit
Psychologische Erstbetreuung Traumabewältigung Rund um die Uhr
Rechtsbeistand Strafverfolgung von Tätern Nach jedem Vorfall
Deeskalationstraining Prävention von Konflikten Regelmäßige Intervalle
Sicherheits-Hotline Sofortige Hilfe im Dienst Während der Schicht

Durch diese Maßnahmen wird die Sicherheit im Zug aktiv gefördert. Es ist wichtig, dass betroffene Mitarbeiter diese Angebote frühzeitig wahrnehmen, um die negativen Folgen von Übergriffen effektiv zu minimieren.

Sicherheitskonzepte der Deutschen Bahn im Fokus

Ein moderner Bahn Personal Schutz erfordert heute weit mehr als nur eine sichtbare Präsenz vor Ort. Die Deutsche Bahn arbeitet kontinuierlich daran, die Sicherheit am Bahnhof durch ganzheitliche Strategien zu erhöhen. Dabei stehen sowohl das Wohlbefinden der Reisenden als auch der Schutz der Beschäftigten im Mittelpunkt der Bemühungen.

Einsatz von Sicherheitspersonal und Bundespolizei

Um ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten, setzt das Unternehmen auf eine enge Kooperation mit den staatlichen Behörden. Der koordinierte Bundespolizei Einsatz spielt hierbei eine entscheidende Rolle, um bei kritischen Vorfällen schnell und effektiv reagieren zu können. Präsenz zeigt Wirkung und schreckt potenzielle Straftäter bereits im Vorfeld ab.

Ergänzend dazu ist geschultes Sicherheitspersonal in den Zügen und an den Knotenpunkten unterwegs. Diese Teams fungieren als erste Ansprechpartner für Fahrgäste und leisten einen wichtigen Beitrag zur Deeskalation. Durch ihre ständige Präsenz wird die Sicherheit im Zug spürbar verbessert und das Sicherheitsgefühl der Reisenden gestärkt.

Sicherheit am Bahnhof

Technische Aufrüstung: Videotechnik und Bodycams

Neben dem menschlichen Faktor spielt die technische Ausstattung eine immer wichtigere Rolle für die Bahn Sicherheit. Moderne Videotechnik ermöglicht eine lückenlose Überwachung kritischer Bereiche, um Straftaten schneller aufzuklären. Diese Systeme dienen nicht nur der Beweissicherung, sondern wirken auch präventiv gegen Vandalismus und Übergriffe.

Ein weiterer Baustein sind die sogenannten Bodycams, die von den Einsatzkräften direkt am Körper getragen werden. Diese Kameras dokumentieren Konfliktsituationen objektiv und schützen das Personal vor unbegründeten Anschuldigungen. Technik schafft Transparenz und unterstützt die Arbeit der Sicherheitskräfte in schwierigen Momenten maßgeblich.

Die Rolle der Fahrgäste bei der Deeskalation

Ein sicherer Reisealltag beginnt oft bei der Aufmerksamkeit der Mitreisenden. Wenn Konflikte im Zug entstehen, können Fahrgäste durch ihr besonnenes Handeln maßgeblich zur Beruhigung der Lage beitragen. Ein bewusstes Fahrgastverhalten ist dabei der erste Schritt, um Spannungen frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen.

Zivilcourage zeigen ohne sich selbst zu gefährden

Zivilcourage bedeutet nicht, sich blindlings in eine körperliche Auseinandersetzung zu stürzen. Sicherheit geht immer vor, weshalb der Eigenschutz oberste Priorität hat. Wer helfen möchte, sollte dies aus einer sicheren Distanz tun und niemals die eigene Gesundheit riskieren.

Die effektivste Form der Hilfe ist es, aufmerksam zu bleiben und professionelle Unterstützung zu rufen. Informieren Sie umgehend das Zugpersonal oder wählen Sie den Notruf der Polizei. Durch das Einbeziehen weiterer Mitreisender signalisieren Sie dem Aggressor zudem, dass sein Verhalten nicht toleriert wird.

Richtiges Verhalten in Konfliktsituationen

In brenzligen Momenten hilft es, die Grundprinzipien aus einem Deeskalationstraining im Hinterkopf zu behalten. Bleiben Sie ruhig, sprechen Sie mit fester, aber sachlicher Stimme und vermeiden Sie provozierende Gesten. Ein deeskalierendes Fahrgastverhalten zeichnet sich vor allem durch eine klare Kommunikation aus, die keine Angriffsfläche bietet.

Versuchen Sie, den Fokus des Konflikts durch sachliche Fragen zu unterbrechen, ohne dabei Partei zu ergreifen. Oft reicht schon eine kleine Ablenkung aus, um die Dynamik einer hitzigen Situation zu verändern. Wer sich regelmäßig mit den Inhalten eines Deeskalationstraining beschäftigt, gewinnt an Sicherheit für den Ernstfall und trägt aktiv zu einem respektvollen Miteinander bei.

Rechtliche Konsequenzen für Täter

Gewalt gegen Personal im öffentlichen Nahverkehr ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Wer die Sicherheit und das Wohlbefinden von Bahnmitarbeitern gefährdet, muss mit harten rechtlichen Konsequenzen rechnen. Das Gesetz schützt die Beschäftigten, damit sie ihren Dienst sicher ausüben können.

Rechtliche Konsequenzen bei Übergriffen auf Zugbegleiter

Strafverfolgung bei Übergriffen auf Amtsträger

Viele Bahnmitarbeiter gelten im rechtlichen Sinne als Amtsträger oder Personen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen. Übergriffe auf Zugbegleiter werden daher oft als Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte oder tätlicher Angriff gewertet. Dies führt in der Regel zu einer konsequenten strafrechtlichen Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft.

Die Justiz verfolgt solche Taten mit Nachdruck, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Betroffene Mitarbeiter erhalten dabei volle Unterstützung durch ihren Arbeitgeber. Eine Anzeige ist in diesen Fällen der erste notwendige Schritt, um den Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Hausverbote und ihre Durchsetzung

Neben strafrechtlichen Schritten greift die Deutsche Bahn zu zivilrechtlichen Mitteln, um das Personal zu schützen. Ein ausgesprochenes Hausverbot untersagt Tätern den Zutritt zu Bahnhöfen oder Zügen für einen festgelegten Zeitraum. Die Einhaltung dieser Verbote wird streng kontrolliert.

Hierbei spielt der Bundespolizei Einsatz eine entscheidende Rolle. Wenn ein Täter trotz Verbot angetroffen wird, erfolgt durch den Bundespolizei Einsatz eine sofortige Identitätsfeststellung und gegebenenfalls eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Diese Maßnahmen stellen sicher, dass Übergriffe auf Zugbegleiter nicht folgenlos bleiben und die Sicherheit im Bahnbereich gewahrt wird.

Präventionsarbeit und Schulungsprogramme

Professionelle Schulungen bilden das Fundament, um die psychische Belastung Bahn für das Personal spürbar zu senken. Durch gezielte Maßnahmen wird das Selbstvertrauen der Mitarbeiter gestärkt, um in kritischen Momenten besonnen zu reagieren. Eine fundierte Prävention Bahn ist dabei der Schlüssel, um den Arbeitsalltag sicherer und angenehmer zu gestalten.

Deeskalationstraining für Zugbegleiter und Servicepersonal

Das moderne Deeskalationstraining vermittelt den Beschäftigten wertvolle Techniken zur Konfliktlösung. Dabei lernen die Teilnehmer, wie sie durch Körpersprache und eine ruhige Stimmlage Spannungen frühzeitig abbauen können. Ziel ist es, dass sich das Personal in jeder Situation sicher fühlt und professionell agiert.

Die Schulungen decken verschiedene Szenarien ab, von der Fahrkartenkontrolle bis hin zur Begleitung bei Großveranstaltungen. Durch Rollenspiele werden reale Situationen simuliert, um die Hemmschwelle für ein Eingreifen zu senken. Dies trägt maßgeblich dazu bei, die psychische Belastung Bahn langfristig zu reduzieren.

„Prävention ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der durch stetige Übung und Reflexion lebendig bleibt.“

Expertenkreis für Sicherheit im Verkehr

Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen

Neben internen Trainings setzt das Unternehmen auf eine enge Kooperation mit sozialen Institutionen. Diese Gewaltprävention zielt darauf ab, die Ursachen von Aggressionen bereits im Vorfeld zu adressieren. Durch den Austausch mit Experten aus der Sozialarbeit werden neue Perspektiven für ein respektvolles Miteinander geschaffen.

Diese Partnerschaften helfen dabei, soziale Brennpunkte besser zu verstehen und präventive Strategien zu entwickeln. Eine effektive Prävention Bahn erfordert daher ein Netzwerk, das über den Bahnbetrieb hinausgeht. Die folgende Übersicht zeigt die Schwerpunkte der verschiedenen Schulungsansätze:

Schulungsmodul Fokus Zielgruppe
Kommunikationstraining Deeskalation Servicepersonal
Rechtssicherheit Gesetzeslage Zugbegleiter
Soziale Netzwerkarbeit Gewaltprävention Sicherheitsmanagement

Durch die Kombination aus praktischem Deeskalationstraining und gesellschaftlicher Vernetzung wird ein ganzheitlicher Schutz erreicht. Dies stärkt nicht nur das Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter, sondern verbessert auch die Qualität des Reiseerlebnisses für alle Fahrgäste nachhaltig.

Politische Forderungen und gesellschaftlicher Dialog

Um den öffentlichen Nahverkehr für alle Beteiligten sicherer zu gestalten, bedarf es einer engen Zusammenarbeit zwischen Politik und Gesellschaft. Sicherheit ist ein hohes Gut, das nur durch gemeinsame Anstrengungen bewahrt werden kann. Dabei spielen klare politische Rahmenbedingungen eine ebenso wichtige Rolle wie das tägliche Verhalten jedes Einzelnen.

Diskussion um mehr Sicherheit im öffentlichen Raum

Die aktuelle Debatte konzentriert sich verstärkt auf die Frage, wie der öffentliche Raum besser geschützt werden kann. Viele Experten fordern eine konsequente Gewaltprävention, die bereits bei der Planung von Bahnhöfen und Zügen ansetzt. Es geht darum, Angsträume abzubauen und die Präsenz von Personal spürbar zu erhöhen.

Gleichzeitig müssen rechtliche Konsequenzen bei Übergriffen konsequent angewendet werden. Nur wenn Täter spüren, dass ihr Handeln unmittelbare Folgen hat, kann eine abschreckende Wirkung erzielt werden. Die Politik ist hier gefordert, die notwendigen gesetzlichen Spielräume zu schaffen und deren Umsetzung zu unterstützen.

„Ein sicherer öffentlicher Raum ist das Fundament für eine funktionierende Gesellschaft, in der sich jeder Fahrgast und jeder Mitarbeiter frei von Angst bewegen kann.“

Expertenkommission für Verkehrssicherheit

Initiativen für ein respektvolles Miteinander

Neben harten Sicherheitsmaßnahmen ist ein respektvolles Miteinander der Schlüssel zu einem entspannten Reisealltag. Verschiedene Initiativen setzen auf Aufklärung und fördern das Verständnis für die Arbeit des Bahnpersonals. Eine effektive Prävention Bahn beginnt bereits in der Schule und in sozialen Einrichtungen, um Werte wie Respekt frühzeitig zu vermitteln.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Ansätze zur Verbesserung der Situation beitragen können:

Maßnahme Zielsetzung Verantwortung
Aufklärungskampagnen Respektvolles Miteinander Bahn & Verbände
Strenge Strafverfolgung Rechtliche Konsequenzen Justiz & Polizei
Präventionsschulungen Gewaltprävention Unternehmen
Sicherheitsdialoge Prävention Bahn Politik & Bürger

Letztlich ist die Sicherheit im Bahnverkehr eine Daueraufgabe. Durch den ständigen Austausch zwischen allen Akteuren schaffen wir ein Umfeld, in dem sich jeder sicher fühlen kann. Ein respektvolles Miteinander bleibt dabei das wichtigste Ziel für die Zukunft.

Fazit

Der Schutz der Beschäftigten bei der Deutschen Bahn erfordert ein starkes Bündnis zwischen dem Unternehmen, der Politik und jedem einzelnen Reisenden. Sicherheit entsteht nicht nur durch technische Hilfsmittel oder polizeiliche Präsenz.

Ein bewusstes Fahrgastverhalten bildet das Fundament für eine entspannte Reiseatmosphäre. Jeder Mensch an Bord trägt Verantwortung für ein respektvolles Miteinander im öffentlichen Raum.

Kleine Gesten der Wertschätzung gegenüber dem Personal wirken oft Wunder. Wenn wir alle auf unsere Mitmenschen achten, sinkt das Aggressionspotenzial in Zügen und an Bahnhöfen spürbar.

Die Deutsche Bahn setzt auf kontinuierliche Prävention, um den Arbeitsalltag für ihre Mitarbeiter sicherer zu gestalten. Dieser Weg braucht jedoch die aktive Unterstützung der Gesellschaft.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass der öffentliche Nah- und Fernverkehr ein Ort bleibt, an dem sich alle sicher fühlen. Ein respektvolles Miteinander beginnt bei jedem von uns.

Durch ein aufmerksames Fahrgastverhalten leisten Sie einen wertvollen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander. Gemeinsam schaffen wir eine Umgebung, in der sich alle wohlfühlen können.

FAQ

Wie häufig kommt es im Alltag tatsächlich zu Übergriffen auf Bahn Angestellte?

Die Zahlen sind leider alarmierend: Im Durchschnitt werden täglich acht Aggressionen gegen das Personal der Deutschen Bahn gemeldet. Diese Statistik umfasst Vorfälle im gesamten Bundesgebiet und zeigt, dass die Sicherheit im Zug sowie am Bahnsteig eine tägliche Herausforderung für die Mitarbeitenden darstellt.

Welche Faktoren führen zu der zunehmenden Gewalt im Nah- und Fernverkehr?

Die Ursachen sind vielschichtig. Neben allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen und einer sinkenden Hemmschwelle spielen vor allem Stressfaktoren im Reisealltag eine große Rolle. Oft entlädt sich der Frust der Fahrgäste direkt gegenüber dem Servicepersonal, was die psychische Belastung der Angestellten massiv erhöht.

Wie schützt die Deutsche Bahn ihr Personal vor körperlichen Übergriffen?

Zum modernen Bahn Personal Schutz gehört eine Kombination aus Präsenz und Technik. Die Bahn setzt verstärkt auf den Bundespolizei Einsatz und eigenes Sicherheitspersonal. Zudem wird massiv in die technische Aufrüstung investiert, insbesondere durch den Einsatz von Bodycams und moderner Videotechnik zur Abschreckung und Beweissicherung.

Welche rechtlichen Folgen haben Angriffe auf Zugbegleiter und Servicekräfte?

Werden Bahn Angestellte angegriffen, die oft als Amtsträger gelten, folgt eine konsequente strafrechtliche Verfolgung. Die Deutsche Bahn arbeitet hier eng mit den Behörden zusammen und setzt zudem konsequent Hausverbote durch, um Täter langfristig von der Infrastruktur auszuschließen.

Gibt es spezielle Hilfsangebote für betroffene Mitarbeiter?

Ja, die Deutsche Bahn bietet umfassende Unterstützungsangebote an, um sowohl die physischen als auch die psychischen Folgen von Übergriffen zu bewältigen. Ein wesentlicher Baustein der Prävention Bahn ist zudem das regelmäßige Deeskalationstraining, welches das Personal darauf vorbereitet, kritische Situationen frühzeitig zu entschärfen.

Wie können sich Fahrgäste in Konfliktsituationen richtig verhalten?

Ein respektvolles Miteinander ist die Basis für eine sichere Fahrt. Fahrgäste können Zivilcourage zeigen, indem sie Vorfälle melden, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Ein bewusstes Fahrgastverhalten trägt dazu bei, Spannungen abzubauen und die Sicherheit am Bahnhof sowie in den Waggons für alle Beteiligten zu erhöhen.

Welche Rolle spielen soziale Einrichtungen bei der Gewaltprävention?

Die Prävention Bahn endet nicht an den Gleisen. Die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen ist essenziell, um die tieferliegenden Gründe für Gewalt im Nahverkehr anzugehen und durch gezielte Programme ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander zu fördern.