Nachrichten.net

Aktuelles – Politik – Wirtschaft – Sport – Unterhaltung

Nachrichten.net

Aktuelles – Politik – Wirtschaft – Sport – Unterhaltung

Aktuell

Lage im Iran: Krieg am 14.3.2026 im Überblick

Die folgende Momentaufnahme ordnet die Aktuelle Lage Iran Krieg 14.3.2026 ein und nennt die zentralen Schauplätze. Im Fokus stehen Iran, Irak, Golfstaaten, Israel und Libanon.

Die Straße von Hormus wird als strategischer Schwerpunkt erläutert. Störungen dort betreffen Energieexporte, Handel und globale Schifffahrt.

Der Text benennt, welche Angaben aus Regierungs- und Militärquellen stammen und welche Berichte bislang nicht unabhängig überprüfbar sind. So bleibt die Informationslage transparent.

Die Übersicht kündigt die Gliederung an: Militärlage, Binnenlage, Diplomatie, Wirtschaft und Informationslage folgen. Ereignisse werden nach Themenfeldern gebündelt.

Leser erhalten Orientierung zu Zeiträumen wie „seit Beginn“ und „zwei Wochen“ sowie Hinweise zum Stand der Berichterstattung um die angegebene Uhr.

Aktuelle Lage Iran Krieg 14.3.2026: Was heute bekannt ist

Die folgenden Punkte fassen verifizierte Meldungen des Tages nach Regionen zusammen.

Im Persischen Golf erhöhte Washington den Druck. Präsident Trump forderte Verbündete zur Entsendung von Kriegsschiffen, US-Kriegsschiffe sollen Tanker eskortieren. Berichte deuten auf stark eingeschränkten Verkehr in der straße hormus hin.

persischen golf

In Katar wurden über Doha zwei raketen abgefangen. Behörden ordneten Evakuierungen in wichtigen Stadtgebieten an. In den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten offizielle Stellen neun ballistische Raketen und 33 drohnen.

Drohnentrümmer lösten nahe dem Hafen Fudschaira einen Brand aus. Folge waren vorübergehende Aussetzungen von Ölverladungen, Berichte nennen Auswirkungen auf Häfen und Logistik.

Im Irak warnte die US-Botschaft in Bagdad nach einem raketenangriff und forderte US-Bürger zur Ausreise auf. Viele Details zu Schäden und Urheberschaft bleiben bislang unbestätigt.

Die Situation wird laufend aktualisiert; Berichte um 14:00 uhr und spätere Meldungen können neue Angaben bringen.

Seit Beginn am 28. Februar: Der Konflikt in zwei Wochen zusammengefasst

Die ersten zwei wochen seit beginn am 28. februar zeigen eine rasche Ausweitung der Kampfhandlungen. USA und Israel begannen am 28. februar mit koordinierten Luftangriffen. Dem folgten wiederholte Reaktionen aus der iranischen Führung in Form von Raketen- und Drohnenangriffen.

In den ersten vierzehn Tagen meldete Israel rund 400 Angriffswellen. In den letzten 24 Stunden wurden mehr als 200 Ziele genannt. Viele Angaben stammen aus offiziellen Militärquellen; unabhängige Bestätigungen fehlen an mehreren Stellen.

Die Eskalation weitete sich geografisch aus: direkte Angriffe zwischen den Staaten, Einschläge in Golfstaaten, Vorfälle im Irak und zunehmende Spannungen am Libanon‑Frontabschnitt. Militärische Operationen beeinflussen Schifffahrtsrouten und den Luftverkehr.

seit beginn 28. februar

Die Kurzchronologie verbindet militärische Muster mit ökonomischen Risiken. Am Ende der zwei wochen sind Störungen von Transportwegen und erhöhte Unsicherheiten für Handel und Energieexporte die unmittelbaren Folgen.

Straße von Hormus und Persischer Golf: Blockade, Eskorten, Risiken

Die Straße von Hormus bleibt zentral für weltweite Energieflüsse und steht aktuell unter hohem Druck.

Die Meerenge ist ein Engpass für Öl- und Gastransporte. Eine effektive Blockade führt sofort zu Umleitungen, Staus und steigenden Kosten. Versicherungsprämien und Sicherheitsaufwendungen steigen rasch.

Die US-Seite kündigte ein konkretes Vorgehen mit Eskorten für Tanker an. Zusätzliche Kräfte sollen anwesend sein, und Verbündete werden zur Teilnahme geworben. Beobachter werten das als Versuch, die eigenen Ziele zu sichern.

Die Revolutionsgarden beschränken Verkehrsströme; viele Schiffe liegen nahe oder weichen aus. Indien meldet 22 Schiffe westlich der Meerenge, denen selektiv Durchfahrt gewährt wurde. Solche Ausnahmen dienen politischem Druck.

Zwischenfälle im Persischen Golf sind dokumentiert: Splitter trafen die Hapag‑Lloyd‑Fahrt „Source Blessing“, ein Brand wurde gelöscht, die Crew blieb unverletzt. Für die kommenden Stunden und bis zur nächsten Uhr sind Dauer der Blockade, Zahl eskortierter Fahrten, neue Zwischenfälle und Reaktionen der Anrainer als Bewertungskriterien relevant.

US-Angriffe auf die Insel Charg: Militärziele, Öl-Export und Botschaften

US-Streitkräfte führten gezielte Schläge auf der Insel Charg durch, die sowohl für den Öl‑Export als auch für die regionale Marine wichtig ist.

Das US‑Kommando meldete, mehr als 90 ziele seien getroffen worden. Laut Centcom standen Seeminenlager, Raketenbunker und logistische Einrichtungen im Fokus. Die US‑Darstellung betont, dass Ölinfrastruktur verschont blieb.

Die iranische Seite berichtet, die Ölexporte liefen weiter und es sei niemand getötet worden. Der stellvertretende Gouverneur von Buschehr und staatliche Medien bestätigen fortlaufende Export‑ und Importaktivitäten.

Die Aktion sendet ein Signal gegen seegestützte Druckmittel und reduziert kurzfristig die Option einer vollständigen Blockade der Meerenge. Zugleich drohte Teheran mit Gegenangriffen auf US‑Firmen und Energieanlagen, sollten eigene Energieinfrastruktur getroffen werden.

Offen bleiben Fragen zur tatsächlichen Belastbarkeit der Exportkapazitäten, zur Widerstandsfähigkeit der Anlagen und zur Absicherung multinationaler Konzerne. Parallel werden Berichte um die nächste uhr erwartet, um Schäden und Folgen genauer zu prüfen.

Iranische Raketen- und Drohnenangriffe auf Golfstaaten: VAE und Katar im Fokus

In den letzten Stunden meldeten Sicherheitsbehörden Angriffe per raketen drohnen auf Ziele in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Über Doha wurden dem Bericht zufolge zwei raketen abgefangen; Explosionen waren hörbar. Behörden ordneten Evakuierungen wichtiger Stadtteile an. Sicherheitskräfte sicherten unter anderem Standorte großer US‑Konzerne.

In den VAE berichteten Stellen von neun ballistischen raketen und 33 drohnen. Drohnentrümmer lösten einen Brand nahe dem Hafen Fudschaira aus. Nach Bloomberg‑Angaben wurden Ölverladungen teilweise ausgesetzt.

Iranische Staatsmedien riefen zur Evakuierung rund um die Häfen Dschabal Ali, Chalifa und Fudschaira auf. Diese Aufrufe dienen offenbar auch als Informationsdruckmittel und sollen Abschreckwirkung entfalten.

Zivile Infrastruktur wie Häfen und Flughäfen bleibt besonders verwundbar. Störungen dort treffen Lieferketten und Logistikketten unmittelbar. Unternehmen, Ausländer und kritische Anlagen sehen in den kommenden 24 bis 72 Stunden erhöhte Risiken.

Die VAE meldeten zudem Festnahmen im Zusammenhang mit der Verbreitung von Angriffsvideos und angeblichen Falsch‑ oder KI‑Inhalten. Solche Maßnahmen beeinflussen die Informationslage in der region und die Wahrnehmung in der stadt. Die Situation wird laufend geprüft; frühere Meldungen um uhr können ergänzt werden.

Irak als Brennpunkt: Angriffe auf US-Einrichtungen und Milizenaktivitäten

Im Irak konzentrieren sich jüngste Vorfälle auf ein Geflecht aus Milizen, internationalen Truppen und staatlichen Sicherheitsstrukturen.

In Bagdad gab es einen Raketenangriff auf die US‑Botschaft. Die Botschaft rief US‑Bürger zur umgehenden Ausreise auf. Dieses Warnsignal gilt als Indikator erhöhter Bedrohung im Land.

Medienberichten zufolge traf eine Rakete nahe dem Botschaftsgelände das Flugabwehrsystem C‑RAM. Ein Brand am Gebäude wurde berichtet, blieb jedoch zunächst unbestätigt. Teile der Meldung sind weiterhin offen.

In der Kurdenregion wurde das VAE‑Konsulat zum zweiten Mal binnen weniger Tage angegriffen. Zwei Sicherheitskräfte wurden verletzt. Gleichzeitig gab es fortgesetzte Angriffe auf Basen geflüchteter Kurden; eine Basis wurde evakuiert.

Ein Absturz eines US‑Tankflugzeugs KC‑135 im Westirak wurde von einer Miliz als Abschuss beansprucht. Das US‑Militär erklärte, der Absturz sei nicht durch Feindbeschuss getroffen worden. Solche widersprüchlichen Angaben erschweren Attribution.

Wahrscheinliche Eskalationspfade umfassen weitere Angriffe auf Basen, Vergeltungsschläge und politische Reaktionen der irakischen Regierung. Beobachter nennen als zeitliche Orientierung oft konkrete Berichte um uhr, die Lage kann sich schnell ändern.

Israelische Luftangriffe im Iran: Umfang, Ziele und Angaben der Streitkräfte

Die israelischen Streitkräfte geben an, in kurzer Zeit zahlreiche Ziele angegriffen zu haben.

Demnach seien in den ersten zwei Wochen etwa 400 Angriffswellen geflogen worden. In den letzten 24 Stunden meldeten Militärsprecher mehr als 200 bombardierte ziele. Solche Zahlen dienen als Maß für Intensität und Tempo der Operationen.

Als Zielkategorien nennt die Armee Anlagen für raketen-starts, Luftverteidigungssysteme, Waffenlager und Dutzende Abschussrampen für ballistische Raketen. Der Fokus auf Abschussrampen und Luftabwehr soll die Fähigkeit zu Folgeangriffen reduzieren.

Regional werden vor allem das Zentrum und der Westen sowie Teheran genannt. Die Streitkräfte berichten zudem über zwei getötete Geheimdienstoffiziere in Teheran; diese Angabe konnte nicht unabhängig verifiziert werden.

Analysten weisen darauf hin, dass eine hohe Angriffsdichte Auswirkungen auf zivile Infrastruktur, Logistik und innere Sicherheit haben kann. Alle angaben werden transparent als teils unbestätigt gekennzeichnet, oft mit dem Hinweis auf Berichte um uhr.

Teheran und das Inland: Explosionen, Angst vor Chaos, Lage in Städten

Anwohner beschrieben ein Bild aus Rauch, Staub und dem Geruch von verbranntem Pulver nach heftigen Angriffswellen in teheran.

Berichte sprechen von mehrfachen explosionen und dichtem Flugabwehrfeuer. Zeugen berichten anonym aus Angst vor Repressalien. Medien verzeichnen erstmals Einschläge auf offener Straße und Angriffe auf Kontrollposten.

Die Sicherheitslage in der stadt ist fragmentiert. Verkehrsachsen und Kontrollpunkte gelten als besonders verletzlich. Im norden wurden verstärkte Patrouillen gemeldet.

Quellen aus dem Inland bleiben oft anonym. Das schränkt unabhängige Verifikation und Detailtiefe ein. Meldungen werden daher mit Vorbehalt behandelt.

US‑Nachrichtendienste sehen das politische System weiter als stabil an. Parallel warnte der Geheimdienst der Revolutionsgarden vor Massendemonstrationen und drohte härteres vorgehen an.

Kurzfristig begünstigen Stromausfälle, Treibstoffknappheit und Kommunikationsstörungen ein mögliches Chaos. Beobachter achten auf Berichte um uhr, die Aufschluss über Ausmaß und Kontrollfähigkeit im land geben.

Führung und Rhetorik: Trump, Netanjahu und Irans neue Spitze

Die Rhetorik der Führungspersönlichkeiten setzt politische Ziele und sendet zugleich operative Signale.

US‑Präsident Donald Trump treibt die Bildung internationaler Eskorten voran. Er fordert die Entsendung von Schiffen zum Schutz von Handelsschiffen und betont zugleich in wechselnden Aussagen, der Konflikt sei teils „gewonnen“, müsse aber noch zu Ende gebracht werden.

Benjamin Netanjahu spricht von schweren Schlägen gegen die Revolutionsgarden und nennt das Ziel, Atom‑ und Raketenprojekte zu stoppen. Er deutet an, ein Regimewechsel sei denkbar, nennt dafür aber politische Bedingungen und die Rolle der Bevölkerung.

Die neue Führungsspitze mit Modschtaba Chamenei als Oberstem Führer verändert die interne Befehlskette und Legitimation. Außenminister Araghtschi erklärt öffentlich, es gebe „kein Problem“ mit der neuen Spitze.

Unbestätigte Angaben über Verwundungen in der Führung (gemeldet vom US‑Verteidigungsminister) bleiben ungeprüft. Solche Berichte dienen oft der Einschüchterung oder der Informationsdifferenzierung; sie müssen zeitnah verifiziert werden.

Die Kernbotschaft dieser Aussagen trennt sich in zwei Ebenen: überprüfbare Maßnahmen wie Eskorten einerseits und strategische Rhetorik zur Mobilisierung und Abschreckung andererseits. Zeitstempel konkreter Maßnahmen und weitere angaben werden in den folgenden Meldungen um uhr erwartet.

Diplomatie und internationale Vermittlungsversuche: Macron, USA und mögliche Gespräche

Internationale Vermittler aktivieren Gesprächskanäle, die direkte Verhandlungen zwischen Konfliktparteien ermöglichen sollen.

Präsident Emmanuel Macron rief Israel zu direkten Gesprächen mit der libanesischen Regierung auf und bot Paris als Verhandlungsort an. Paris wird als neutraler Rahmen genannt, in dem schnelle Deeskalationsschritte verhandelt werden könnten.

Berichten zufolge könnten Israel und Libanon in den kommenden tagen direkt zusammenkommen. Als Vertreter werden Ron Dermer für Israel und laut Medienangaben Jared Kushner für die USA genannt. Als Alternativort steht Zypern zur Diskussion.

Die Initiative zielt auf Eindämmung der Ausweitung ab. Parallel verlaufen die Linien zwischen Iran und USA/Israel sowie zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. Diese Überschneidungen erschweren Koordination und Verifikation.

Im UN‑Sicherheitsrat widersprachen die Narrative. Der russische Botschafter Nebensja sagte, Teheran sei zu Verhandlungen bereit gewesen. Die iranische Führung kritisierte eine Resolution als einseitig; die USA wiesen diese Darstellung zurück. Solche Gegensätze prägen die diplomatische Bühne und die Erfolgsaussichten kurzfristiger Gespräche.

Libanon und Hisbollah: Eskalation, Opferzahlen und UN-Appelle

Der Konflikt im Libanon entwickelt sich zur zweiten großen Front und verbindet lokale Gefechte klar mit dem übergeordneten krieges zwischen regionalen Akteuren.

Die Verbindung zur Hisbollah erklärt die strategische Bedeutung. Kämpfe im Süden und im norden des Landes betreffen militärische Stellungen und zivile Räume zugleich.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden seit dem 2. März 826 Tote und 2.009 Verletzte registriert. Die Zahlen gelten als vorläufige nationale Angaben und sind noch nicht vollständig unabhängig verifiziert.

Ein gezielter angriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon führte dazu, dass mindestens 12 medizinische Mitarbeiter getötet worden sind. Solche Opfer unter medizinischem Personal haben hohe humanitäre Bedeutung.

In Beirut lösten weitere angriffe Evakuierungsaufrufe aus. Treffer in dicht besiedelten Vierteln verschärfen die Lage für Zivilisten und behindern Hilfszugänge.

UN‑Generalsekretär Guterres forderte Israel und Hisbollah zur Einstellung der Gefechte auf. Berichte um uhr werden als Versuch gesehen, militärische Logik durch diplomatische Umsetzung von Resolutionen zu ersetzen.

Auswirkungen auf Energie, Ölpreise und Weltwirtschaft

Versorgungsrisiken aus dem Persischen Golf übertragen sich rasch auf Transportkosten und Versicherungsprämien.

Die nahezu andauernde Blockade‑Diskussion und Angriffe auf Häfen führten bereits zu teilweisen Aussetzungen von Ölverladungen in Fudschaira. Solche Unterbrechungen verknappen das kurzfristig verfügbare Angebot und erhöhen die Volatilität bei den ölpreise.

Marktteilnehmer reagieren häufig auf Erwartungshaltungen. Schon die Aussicht auf neue Zwischenfälle kann Preise innerhalb weniger tagen nach oben treiben. Höhere Prämien für Tankversicherungen und längere Umwege erhöhen die Kosten für Raffinerieprodukte.

Die angekündigte Möglichkeit, Reserven der US Strategic Petroleum Reserve zu nutzen, gilt als politisches Instrument zur Dämpfung. Ohne klare Mengen‑ oder Zeitangaben bleibt der Effekt begrenzt und kurzfristig unsicher.

Einschränkungen in Fudschaira mindern die Kapazität alternativer Routen. Das reduziert die Resilienz der Lieferketten und erhöht das Risiko für Treibstoff‑ und Düngemittellieferungen.

Für die weltwirtschaft ergeben sich plausible Folgen: Verzögerte Lieferketten, höhere Industrieinputkosten und zusatzliche Inflationsimpulse. Beobachter achten auf neue Meldungen um uhr, die Entscheidungen über Marktreaktionen und politische Gegenmaßnahmen beeinflussen können.

Deutschland und Europa: Sicherheit von Handelsschiffen und politische Debatte

Die Diskussion in Berlin und Brüssel dreht sich um konkrete Schutzmaßnahmen für zivile Frachter im Persischen Golf.

Der Verband der deutschen Reeder (VDR) zeigte sich irritiert über Aussagen der regierung. Der Verband verweist auf die G‑7‑Forderung nach internationalen Anstrengungen für sichere Passage ziviler Schiffe in der straße hormus.

Verteidigungsminister Pistorius lehnte einen eigenständigen europäischen Militäreinsatz zur Sicherung der straße hormus ab. Seine Absage gilt als politisches Signal zur Begrenzung direkter Einsätze.

Als Alternativen nennt die Bundesregierung verstärkte Koordination, gemeinsame Lagebilder und nicht‑militärische Schutzkonzepte ohne Mandat für Kampftruppen. Fachkreise sehen darin pragmatische, aber begrenzte Optionen.

Der Vorfall mit einem deutschen Reeder‑Schiff unter Hapag‑Lloyd‑Bezug verdeutlicht das Risiko. Splitter trafen das Schiff im Persischen Golf, ein Brand wurde gelöscht, die Crew blieb unverletzt.

Für deutschland und europa ergeben sich Fragen zur Schutzpflicht für Besatzungen, zur Versicherbarkeit von Routen, zur Hafenlogistik und zur Krisenkommunikation. Lösungen hängen von Koordination, Ressourcen und politischem Willen ab.

Humanitäre Lage und Kulturerbe: Schäden, Unesco-Warnungen und Zivilschutz

Militärische Angriffe und intensive Luftabwehrkämpfe setzen kulturelle Stätten unmittelbar und indirekt unter Druck. Der Schutz von Bauwerken, Museen und Archivbeständen leidet bereits unter Sprengungen, Trümmern und Erschütterungen.

Das Kulturministerium meldete, dass mindestens 56 Museen und historische Stätten beschädigt worden sind. In der Stadt Teheran sind demnach 19 Kulturstätten besonders betroffen. Viele Angaben bleiben vorläufig.

Die UNESCO warnt vor Schäden und Risiken für das kulturelle Erbe in mehreren Ländern der Region. Hunderte weiterer Stätten gelten als potenziell gefährdet. Solche Warnungen heben den regionalen Charakter des Problems hervor.

Zivilschutzaufgaben konzentrieren sich auf Evakuierungen, Schutzräume, Notfallversorgung und verlässliche Informationswege. Behörden versuchen, Sammlungen zu sichern und Menschen in sichere Bereiche zu bringen.

Die Dokumentation von Schäden ist während des andauernden krieges schwierig. Zeitnahe Berichte müssen oft nachträglich korrigiert werden, weil genaue Inventare, Zugang und sichere Erfassung fehlen. Morgenige Meldungen um uhr können Zahlen und ziele präzisieren.

Informationskrieg, Medien und Social Media: Vorwürfe, Festnahmen, Narrative

Der Wettlauf um Deutungshoheit beeinflusst wirtschaftliche Entscheidungen und Sicherheitsmaßnahmen.

Medienberichten zufolge nahmen Behörden in den VAE zehn ausländische Personen fest. Den Festgenommenen wird vorgeworfen, Videos zu Raketen- und Drohnenangriffen verbreitet zu haben.

Die angaben der Behörden nennen Falschinformationen und teils KI‑manipulierte Clips als Begründung. Das Ermittlungs‑vorgehen zielt auf die Kontrolle visueller Inhalte und auf Abschreckung.

Die US‑regierung kritisierte zugleich Berichterstattung in den USA; ein Fall betraf CNN und Einschätzungen zum Blockaderisiko der Meerenge. Solche Auseinandersetzungen verändern öffentliche Narrative.

Iranische Medien riefen zu Evakuierungen von Häfen in den VAE auf, ohne überprüfbare Belege. Solche Aufrufe haben reale wirtschaftliche und psychologische Effekte und dienen der Narrativbildung.

Für diese Übersicht gelten klare journalistische Standards: Quellen werden benannt, Fakten von Vermutungen getrennt, und unbestätigte angaben transparent gekennzeichnet. Zeitstempel wie Berichte um 10:00 uhr oder um 18:00 uhr helfen bei der Einordnung.

Was als Nächstes passieren könnte: Szenarien für die kommenden Tage

Kurzfristig zeichnen sich vier Szenarien ab, die den Verlauf in den nächsten tagen bestimmen können.

Szenario 1: Graduelle Stabilisierung.

US‑Eskorten reduzieren Störungen in der straße von hormus. Die Schifffahrt normalisiert sich weitgehend, bleibt aber anfällig für einzelne Zwischenfälle. Indikatoren: steigende Durchfahrtszahlen und bestätigte Eskorteinsätze.

Szenario 2: Ausweitung auf Energieinfrastruktur.

Fehlzuordnungen oder gezielte Angriffe führen zu Treffern an Exportanlagen. Märkte reagieren sofort. Indikatoren: bestätigte Treffer, Evakuierungen in Häfen und deutliche Ölpreisanstiege am Ende des Tages.

Szenario 3: Diplomatische Entlastung.

Gespräche zwischen Israel und libanesischen Vertretern in Paris oder Zypern dämpfen die Front im Libanon. Die Hauptfront bleibt unbeeinflusst, aber regionale Spannungen sinken.

Szenario 4: Eskalation im Irak.

Miliznahe Gruppen verstärken Angriffe auf Basen und Vertretungen. Politischer Druck auf Bagdad nimmt zu. Indikatoren: wiederholte Angriffe, Reisewarnungen und weitere Botschaftsmeldungen um uhr.

Zu beobachtende Trendwender sind: Durchfahrtszahlen, bestätigte Treffer, Evakuierungsbefehle und die Formate offizieller Gespräche. Auf dieser Basis lässt sich das künftige vorgehen besser einschätzen.

Fazit

Die Übersicht schließt mit einer kompakten Einordnung der militärischen Dynamik und ihrer wirtschaftlichen Folgen.

Militärische angriffe und Luftschläge halten die Spannung hoch. Angriffe in Katar und den VAE sowie Vorfälle in Bagdad weiten die Konfliktzone aus. Die Straße von Hormus bleibt als Engpass zentral für Handel und Energie.

Viele angaben zu Treffern, Opferzahlen und Verantwortlichkeiten sind teils unbestätigt. Transparente Quellenarbeit bleibt daher wichtig. Wirtschaftliche Risiken betreffen Ölpreise, Transportkosten und Versicherungen unmittelbar.

Diplomatische Bemühungen bieten Chancen, sind aber unsicher. In den kommenden 24 bis 72 Stunden prägen vor allem die Hormus‑Passage, Schutz von Häfen, Intensität der Luftangriffe und die Lage im Irak die weitere Entwicklung um uhr.